Maria Hobi

© Photo Rita Palanikumar
Mein Ziel
- Ich möchte die Menschen in ihrer Leichtigkeit stärken.
- Von der äusseren Ruhe die inneren Kräfte wachsen lassen!
- Die innere Reife soll das Äussere zum blühen bringen.
- Die wahre Transformation vollzieht sich im Inneren, damit die äussere Form neu erblüht.
Hatha-Yoga ist im Sinne ein kraftvoller, das heisst mit dem Körper und den Energien des Körpers arbeitender Übungsweg des Yoga.
"Ha" bedeutet Sonne (männlich), das heisst die Sonne des Körpers, also Seele und "tha" (weiblich) bedeutet Mond, d.h. Bewusstsein.
Die Energie der Sonne lässt niemals nach, die Kraft des Mondes dagegen unterliegt einem zyklischen Wechsel. Hatha-Yoga hat demnach die Vereinigung dieser beiden Seiten zum Ziel, die zur Erweckung der göttlichen Urkraft im Körper führt.
Als Hauptziel soll durch Yoga mehr erreicht werden als Entspannungsfähigkeit und Gedankenstille. Es sollen Veränderungen der menschlichen Situation herbeigeführt werden.
Hatha-Yoga ist auch ein Weg der Energie. Der Fachbegriff für diese Energie ist "Prana".
Viele Übungen des Hatha-Yoga operieren auf feinstofflichen Ebenen. Alle Übungen mit denen wir uns beschäftigen, die Asanas, die Konzentration, die Meditationen, drehen sich um "Prana".
In der Hatha-Yoga-Pradipika, einem der wichtigsten Referenztexte, wird eine klare Verbindung zwischen Hatha Yoga, und dem Ziel aller Yoga-Wege, dem Zustand des Samadhi (Sammlung des Geistes) hergestellt. Es heisst, dass alle Techniken wie Asanas, Prãnãyãma oder Mudra dazu dienen, diesen Zustand zu ermöglichen. Ausschliesslich war der Hatha Yoga ein spiritueller Weg, der dem Einzelnen die Möglichkeit bot, in diesem Leben Befreiung (mukti) zu erlangen. Die Kundalini soll geweckt und veranlasst werden, entlang der vertikalen Achse aufzusteigen um sich mit dem reinen Bewusstsein (siva), das oberhalb des Kopfes angesiedelt wird, zu vereinigen.*
*"Der Weg des Yoga" - Handbuch für Übende und Lehrende, Hrsg. BDY
Yoga ist die Brücke die Körper und Geist verbindet. Yoga ist eine Art, den Fluss des Lebens wieder anzuregen, damit die Gefühle, der Geist und der Körper in neuer Kraft erwacht. Yoga ist ein Weg, die innere Haltung zu spüren, wahrzunehmen und allenfalls zu ändern! Nehmen sie Haltung an! Die innere Haltung gibt wahren Halt im Alltag!
Mein Weg von den Pilgerorten auf die Yogamatte
Als 20-jährige fand ich Zugang zu yogaphilosophischen Büchern, von Paramahansa Yogananada, Vivekananda und etwas später Sri Ramana Maharshi.
Die Worte dieser Meister berührten mich zutiefst.
Das Buch "Sport und Yoga" von Selvarajan Yesudian hat mich zu neuer Körperarbeit inspiriert.
Während meinen zwei Weltreisen, die jeweils zweieinhalb Jahre dauerten, hatte ich die Chance, Yoga direkt in Indien zu lernen.
Meine erste Yogaschule besuchte ich in Pondicherry, Südindien. Später habe ich in Australien meinen Sivananda Lehrer Upendra Roy kennen gelernt, der zu meinem persönlichen Lehrmeister wurde. Viele Abende verbrachten wir in der Gruppe mit Prãnãyãma/Meditation und philosophischen Fragen über Patanjali. Später lernte ich bei meinen ersten B.K.S.Iyengar Lehrern, Swati und Raju, in Südindien die Yogamethode dieses Meisters kennen.
Während meiner Besuche in Pune am B.K.S. Ramamani Iyengar Memorial Yoga Institut wurde ich von B.K.S. Iyengars Tochter Geeta und seinem Sohn Prashant unterrichtet. Zudem habe ich während vieler Jahre die Iyengar Methode mit verschiedenen Lehrern in Europa vertieft.
Beim BDY/EYU habe ich die 4 jährige Diplomausbildung zur Hatha Yoga Lehrerin absolviert.
Durch die unterschiedlichen Methoden, die ich auf meinem Yogaweg erlernen durfte und weiterhin vertiefe, habe ich heute die Möglichkeit, meine eigene individuelle Erfahrung in den Unterricht einfliessen zu lassen.
Asana macht den Körper leicht
Prãnãyãma stärkt das Prana
Dharana klärt den Verstand
Meditation reinigt den Geist *
*"Yoga Gesundheit von Körper und Geist" T.K.V. Desikachar
