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- Yoga als Weg um mich selber wahrzunehmen, zu spüren, zu erfahren
- Yoga als Freude am lebendig sein
- Yoga als Hilfe um das Leben mit seinen schönen und schweren Momenten durch zu stehen
- Yoga um mit Gefühlen in Kontakt zu kommen, welche im Alltag leicht untergehen können
- Yoga als tiefe Körpererfahrung, den Körper immer wieder in die Balance bringen, in seine Mitte, um zu spüren was der Körper im Moment braucht, um die Selbstheilungskräfte anzuregen
- Yoga um inne zu halten, an zu halten, um in die Stille zu kommen, in die innere Mitte
- Yoga um immer wieder zu üben, mich selber als Menschen liebevoll anzunehmen mit all meinen Stärken und Unvollkommenheiten
   
  All dies ist Yoga für mich
 
  ein Weg mit Höhen und auch mit Tiefen
ein Weg mit Glücksgefühlen, Freude und auch mit Zweifeln und Krisen.
   
 

Körperbewegung gehört zu mir seit meiner Kindheit. Ich brauche Bewegung zum Leben wie ein Fisch das Wasser. Wegen einer angeborenen Fehlstellung der Hüftgelenke und daraus folgenden chronischen Entzündungen musste ich schweren Herzens das Tanzen aufgeben. Im Yoga habe ich danach glücklicherweise den Weg gefunden, der für mich gangbar ist und bin so Iyengar -Yogalehrerin geworden. Die anatomisch äusserst präzise Ausrichtung des Körpers im Iyengar -Yoga, die Unterstützung durch Hilfsmittel, wo dies nötig ist, sowie das eher langsame Üben erlauben es jedem Menschen Yoga zu praktizieren. Aus tiefstem Herzen danke ich B.K.S.Iyengar, einem der grossen Yogameister unserer Zeit, sowie all meinen anderen Iyengar-lehrern und Lehrerinnen für die Vermittlung ihres Wissens. Ohne sie wäre ich nicht da wo ich bin.
Im Verlauf der Jahre sind mir noch andere bewegungsanatomische Themen wichtig geworden, wie zum Beispiel vorbereitende Aufwärm- und Stärkungsübungen und das bewusste Integrieren des Beckenbodens. Regelmässige Weiterbildungen inspirieren mich und helfen mein Wissen und meine Erfahrung zu vertiefen. Ich habe auch andere Yogastile geübt, interessiere mich für die Schriften von östlichen und christlichen Mystikern und glaube, dass es manchmal sogar westliche therapeutische Ansätze braucht um innere Verknotungen bewusst zu lösen.

An Dogmen und Gurus glaube ich nicht. Wir tendieren dazu, uns von Ihnen abhängig zu machen. Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg finden muss, seine innere Stimme, den inneren Guru. Äussere Lehrer können uns inspirieren, Anstösse geben, Wissen vermitteln. Auf meinem Yogaweg, möchte dabei authentisch sein und als Yogalehrerin das weitergeben, was ich erfahren habe und verkörpere. Ich bin also auch im Unterrichten immer nur so weit wie ich bin, lerne ständig dazu, durch meine eigene Yogapraxis, durch den Austausch mit meinen Yogaschülerinnen- und Schülern, durch Weiterbildungen, durch das Leben mit Mann und Kind, durch meine Psychoanalyse, durch das Leben überhaupt.

 

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Yoga als Weg
Maria Hobi
 
 
 
 
 
 
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